Kursdetails
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Jüdische Frauen zwischen Resistenz und Verfolgung im nationalsozialistischen Nürnberg
„Eine Tat, die höchsten Mut erforderte“- Führung in Nürnberg

„Ebenso habe ich schwer mißhandelte Frauen gesehen“, so berichtete Bernhard Kolb von der israelitischen Kultusgemeinde über die Ereignisse in der Reichspogromnacht: Der Terror der Nationalsozialisten machte auch vor Frauen nicht Halt.


Bis 1938 hatten sich der Alltag jüdischer Frauen und die Beziehungen innerhalb ihrer Familien aufgrund von Diskriminierung und Verfolgung bereits erheblich verändert. Doch die jüdische Gemeinde hatte sich zumindest anfangs noch resistent gegen antisemitische Verfolgungen zeigen können: Der „Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ in der Königstraße, die Beratungsstelle für Auswanderungsfragen oder die kulturellen Veranstaltungen des „Jüdischen Kulturbundes“ legen Zeugnis ab von einem starken Willen der Selbstbehauptung – trotz alledem.


Bei dieser Führung werden Orte jüdischen Lebens und Widerstands und nationalsozialistischer Verfolgung aufgesucht und unter frauen- und geschlechtergeschichtlichem Aspekt diskutiert. 


Nadja Bennewitz, Magisterstudium der Neueren und Mittleren Geschichte und Italoromanischen Philologie, ist als Historikerin mit Schwerpunkt zur Frauen- und Geschlechterforschung in Spätmittelalter, Reformation, 19. und 20.Jh. und Kunstgeschichte in und um Nürnberg/Erlangen und Italien unterwegs.

Kurstermine 1

Insgesamt gibt es 1 Termine zum diesen Kurs
Datum Ort
1 Samstag  •  17.10.2026  •  14:00 - 15:30 Uhr
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