"Deckname Antenne"
Eberhard Schellenberger liest aus dem Buch zu seiner Stasi-Akte
© Echter-Verlag"Das friedliche Wunder der Wende sollte uns demütig und dankbar machen. Wir saßen auf dem Pulverfass zwischen Nato und Warschauer Pakt. Ein Krieg hätte unsere Heimat als Erstes zerstört," sagt Journalist Eberhard Schellenberger. Das deutsch-deutsche Zusammenleben begleitete den Würzburger Journalisten (Jahrgang 1957) privat und als BR-Reporter sein ganzes Leben und wurde zu seinem "Lebensthema":
Schon bei seiner ersten, privaten Einreise in die DDR 1984 legte die Stasi eine Akte über ihn an - ohne, dass er das wusste. Bis zum Mauerfall wurden seine zahlreichen Besuche und journalistischen Reisen dorthin beobachtet und bespitzelt, Telefonate und Sendungen des BR abgehört. Als er später seine Stasi-Akten – aus denen er hier umfangreich zitiert – sichtet, findet er neben fast schon Skurrilem Nichtigkeiten und Belangloses, aber auch viel Perfides und es wird ihm klar, dass er in der DDR zeitweise wie ein Staatsfeind behandelt wurde.
Die Stasi-Akte sollte am Ende 400 Seiten umfassen. Aus seinen Erlebnissen und den Akten hat der Journalist das Buch „Deckname Antenne“ gemacht, das im Würzburger Echter Verlag erschienen ist. Eberhard Schellenberger bietet einen multimedialen Ausflug mit Geschichten, Bildern, Tönen und Videos in die deutsch-deutsche Vergangenheit, 35 Jahre nach Mauerfall (1989) und Wiedervereinigung (1990).
Die Lesung und anschließende Diskussion ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir aber um eine Anmeldung.
| Kursnummer | 25-2209 |
| Zeitraum | Do., 20.11.2025 |
| Dauer | 0 Termin |
| Kursort | Oberasbach, KuBiZ, Seminarraum EG, Am Rathaus 8 |
| Kursleitung |
Eberhard Schellenberger
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| Entgelt | 0,00 € |
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Kursort
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